Over and Out

Dies ist mein letzter Eintrag in diesem Blog. Mit dem Nick Nebelfaengerin wollte ich symbolisieren, dass man alles Graue wegfangen kann und die Sonnenstrahlen genießen. Leider ist mir selbst das in letzter Zeit immer weniger gelungen. Meine Welt ist mal wieder über mir zusammengebrochen und ich stehe ratlos im Trümmerhaufen und weiß mal wieder nicht wo es weitergehen soll. Mir fehlt auch die Kraft an einen Neuanfang zu glauben. Keine Angst, ihr da draussen, ich bin nicht TJ, ich mache keinen Unsinn. Doch ich muss jetzt erstmal zu mir kommen. Vielleicht tauche ich unter einem anderen Nick in einem anderen Blog wieder auf, mal sehen. Diejenigen unter euch, die mich gerne gelesen haben, werden mich dann sicher wiedererkennen.
Faengerin

31.12.07 13:19, kommentieren

Weihnachtsüberraschung mit Fell

Die Katze meiner Eltern ist wieder da. Vor drei Monaten kam sie einfach nicht mehr nach Hause und wir dachten nach einigen Tagen, dass sie wohl überfahren worden ist. Meine Eltern wohnen an einer belebten Straße, das hätte durchaus sein können.
Mein Vater hat erzählt, dass sie heute morgen beim Frühstück saßen als die Katze plötzlich als wäre nix gewesen zur Katzentür hereinkommt und sich ganz selbstverständlich auf "Ihren" Sessel zum pennen verzogen hat. Tja, zur weihnachtsüberraschung fehlte ihr nur noch das Schleifchen

20.12.07 14:55, kommentieren

Nasenbär

Heute morgen ist meine Nase gelasert worden. Nein, nicht etwa eine Schönheits-OP oder so... Ich hatte schon seit längerem mit Dauerschnupfen und Atemproblemen zu kämpfen und das lag an stark vergrößerten Nasenlappen. Die sind also heut morgen verkleinert worden und jetzt laufe ich mit einer megadicken Nase und immer einem Taschentuch in der Hand durch die Gegend.
Der "angenehme" Effekt: Ich bin die ganze restliche Woche krankgeschrieben und hab meine Ruhe. Im Moment hab ich mich bei meinem Eltern eingenistet, liege in meinem alten Bett, lese alte Bücher und heut mittag macht Papa Pfannkuchen... wie früher.
Ach ja, manchmal ist kranksein garnicht so schlecht...

2 Kommentare 5.12.07 11:48, kommentieren

Adventsengel

Heute, einen Tag vor dem ersten Advent ist mir etwas passiert, was mich noch an das Gute im Menschen glauben lässt.
Wie immer Samstags war ich mit dem Fahrrad in der Stadt um Besorgungen für mich, meine Oma und noch gefühlte 1000 andere Menschen zu machen.
Nach einem Besuch auf der Bank habe ich zwar meinen Geldbeutel wieder in meinem Rucksack verstaut, jedoch das Seitenfach nicht zugemacht. Prompt fiel mir der Geldbeutel aus dem Rucksack, ohne dass ich das gemerkt hätte. Erst einige Minuten später nehme ich war, dass ein älterer Mann ständig hinter mir herrennt. Als ich mich umdrehe winkt er hektisch mit meinem Geldbeutel. Bei genauerem hinsehen erkenne ich den Bettler, der jeden Winter an der gleichen Straßenecke sitzt.
Natürlich habe ich mich herzlich bei ihm bedankt, doch ich wollte ihm irgendwie auch was schenken. Mir war aber klar, dass er kein Geld angenommen hätte. Also bin ich die nächste Bäckerei und hab ein großes Sandwich gekauft und es ihm einfach in die Hand gedrückt. Er meinte zwar, dass es nicht nötig gewesen wäre, doch als ich mich umdrehe und davon gehe, sehe ich ihn aus dem Augenwinkel zufrieden mampfen!

1.12.07 14:45, kommentieren

Schiffsmeldungen

Ja, tut mir leid, ich lebe noch, doch wie gesagt, wenn das reale Leben um mich herum tobt, kommt das virtuelle oft zu kurz, weil das Reale eindeutig vorrang hat. Und die Tatsache dass ich daheim keinen Internetzugang habe, macht das nochmal schwieriger.
Mein Leben hält mich gerade tierisch auf Trab: Kindergarten, Schule, Nebenjobs, Ehrenamt, Oma im Krankenhaus, neuer Flirt am Start... Es ist einiges geboten und bleibt wenig Zeit, darüber zu schreiben. Aber der Reihe nach...
Ich bin immernoch im Kindergarten und gehe einmal die Woche nach Landshut zur Schule. Das ist soweit echt gut, ich lerne jeden TAg 1000 neue Sachen und die Zwerge sind manchmal echt zum schießen (und manchmal zum an die Wand knallen).
Ehrenamtlich ist nach wie vor auch einiges geboten, was mir immer noch riesigen Spaß macht. Nebenbei gebe ich weiterhin Nachhilfeunterricht, damit mein Kühlschrank nicht am Hungertod stirbt.
Und so ganz nebenbei gibts auch grad spannende Anbandelungsversuche... Begonnen hat das vor 2 Wochen auf einer Konferenz, als ich meine Freundin Theresa bat, mir ihren Tischnachbarn vorszustellen, den ich bis dahin nicht kannte. Daraus ergab sich dann ein sehr netter und sehr langer Abend der sich bis in den MOrgen ausdehnte. Der Herr wünschte dann von mir geweckt zu werden, doch dazu war ich dann doch zu feige.
Der Kumpel mit dem ich da war und ich mussten dann auch schon um 6 Uhr morgens aufbrechen, weil er einen Anruf bekam, dass seine Mama einen Schlaganfall hatte. Also hab ich meinem netten Traunsteiner Herren nur eine kurze Nachricht in seine Kaffeetasse gestopft, allerdings vergessen, meine Telefonnummer draufzuschreiben. Die hat er sich dann von jemand anderem erbettelt und abends bekam ich eine sehr nette und sehr bayrische SMS. Seitdem telefonieren, smsen und mailen wir viel und werden uns in zwei Wochen wieder sehen, mal sehen was draus wird....

2 Kommentare 31.10.07 17:02, kommentieren