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Gerechtigkeit siegt!

06:15 Uhr Mein Wecker klingelt. Aufstehen, duschen, anziehen, schminken. Fr?hst?ck? U?hhh, nein, krieg nix runter vor lauter Aufregung.
07:20 Mache mich zu Fu? auf den Weg in die City zur Kanzlei meines Anwaltes.
07:45 Bin da und klingle, aber niemand macht auf. Schiebe Horrorvisionen von vergessenen Terminen und verpassten Verhandlungen.
07:55 Mein Anwalt kommt, holt seine Unterlagen, raucht eine Zigarillo und dann fahren wir los.
08:20 Zwischenstopp an einerr Tanke. Mein Anwalt (ich nenne ihn jetzt mal Herrn L.) kauft sich ein Croissant.
08:50 Wir sind am Ziel, am Arbeitsgericht M?nchen. Auch der Gegner, mein ehemaliger Boss, kommt grade mit seiner Co und seiner Anw?ltin an. Wir begr??en und f?rmlich. Mein Ex-Boss hat wegen seinem Rollstuhl Schwierigkeiten, ins Geb?ude zu kommen. Fast tut er mir leid.
9:00 Unsere Verhandlung wird aufgerufen. Wir betreten den Saal. W?hrend wir auf die Sch?ffen warten, beruhigt mich Herr L., doch es gelingt ihm nicht wirklich. Dann er?ffnet der Richter die Verhandllung. Er fragt meine Daten ab, ich nicke nur und sage wenn es n?tig ist, leise ja. Dann f?ngt der Richter an, den Sachverhalt zu schildern, dass cih 11 Monate lang nur die H?lfte der Summe bekommen habe, die in meinem Arbeitsvertrag steht. Er fragt mich, ob ich seit der K?ndigung Arbeitslosengeld bekomme. Nein. Ich war nur 11 Monate besch?ftigt und das reicht nicht.
Dann hauen sich der Richter und beide Anw?lte Klauseln und Verj?hrungsfristen um die Ohren. Ich sitze da und verstehe kein Wort. Sehe nur an der Mimik von Herrn L. ob das jetzt grade gut oder schlecht f?r uns ist.
Schlie?lich schl?gt der Richter einen Vergleich ?ber 4.000 netto vor und bittet beide Parteien, sich dar?ber zu beraten. Herr L und ich sind uns einig. Wir w?ren damit mehr als einverstanden.
9:45 Der Richter verk?ndet den Beschluss des Vergleichs ?ber 4.000 netto. Jetzt rastet mein Ex-Boss v?llig aus und sagt, er k?me sich verarscht vor, er h?tte - selbst als Behinderter- einer Behinderten wie mir doch nur helfen wollen. Ich muss schwer schlucken um nicht loszuplatzen. Herr L. t?tschelt mir beruhigend die Hand. Der Richter mahnt meinen Ex-Boss und verbittet sich solche ?usserungen. Dann beschliest er den Vergleich und beendet die Verhandllung. Wir bedanken und verabschieden uns. Mein Ex-Boss verl?sst wortlos den Raum. V?llig fertig und erleichtert rufe ich meine Eltern an, die sich auch freuen. Gerechtigkeit siegt eben doch.

4 Kommentare 2.2.06 14:22, kommentieren

Eierlegende Wollmilchsau

Gestern war ich vormittags bei einer Freundin, die zusammen mit mir das Magazin unseres Jugendverbandes rausgibt und wir haben unser n?chstes Treffen vorbereitet. Diese Freundin, E., ist gerade mit zwei anderen M?dels, M. und C. in eine WG gezogen. Als ich da ankam, stand noch alles voller Umzugskartons und M. war gerade dabei, einen Ikea-Schrank aufzubauen, wobei wir ihr nat?rlich tatkr?ftig geholfen haben. Anschlie?end war dann eine Portion Gem?senudeln aus der T?te n?tig, um weitermachen zu k?nnen
Nachdem wir fertig waren, bin ich weitergefahren zu einem Vorstellungsgespr?ch. Ich hatte mich da um einen Ausbildungsplatz zur Kauffrau f?r B?rokommunikation beworben. H?h, Ausbildungsplatz? werden sich jetzt einige fragen, die hat doch schon eine Ausbildung. Ja, nur geht die Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin leider v?llig am Markt vorbei. Man beherrscht zwar zwei Sprachen perfekt, doch von B?roorganisation oder Verwaltung hat man keine Ahnung. Und das ist genau das, was den meisten Arbeitgebern dann fehlt. Deshalb eben die Idee, noch eine Ausbildung dranzuh?ngen.
Nur war es ironischerweise genau das, was dem Herren Chef nicht gepasst hat. Sagte er mich doch am Ende des eigentlich ganz guten Gespr?chs, er werde wohl wahrscheinlich eher jemandem eine Chance geben, der noch keine Ausbildung hat. Ich raffs nicht. Dem einen hat man zu wenig Berufserfahrung, dem anderen zu viel. Irgendwie suchen die doch alle eierlegende Wollmilchs?ue!

1 Kommentar 4.2.06 11:21, kommentieren

Kreative Köpfe

Gestern hatten wir eine Klausur von der Redaktion unseres Jugendmagazins aus. Als kreativen Ort daf?r hatten wir uns Burg Schwaneck am Rande von M?nchen ausgesucht.
Und dieser Ort hat uns wohl wirklich befl?gelt, denn es herrschte super Stimmung und wenn wir nicht grade am rumbl?deln waren, kam auch echt was konstruktives dabei raus!
Abends klang das ganze dann noch lustig im Pizza Hut aus bevor wir alle heimgefahren sind.
Heute morgen war ich dann wegen meinem Knie beim Arzt. 2,5 Stunden lang! Akkupunktur, Magnetfeld, R?ntgen, W?rmebehandlung und Verband. Puh! Am Donnerstag muss ich nochmal hin und m?glicherweise werde ich dann am Meniskus operiert.
Heute abend ist dann wieder Kurs, auf den ich mich irgendwie shcon tierisch freue. ?berhaupt bin ich seit dem Wochenende merkw?rdig energiegeladen und gut gelaunt! Hoffentlich bleibt das so!

1 Kommentar 6.2.06 15:39, kommentieren

Gefragte Frau!

Wow, scheine langsam zur gefragten Person zu mutieren. W?hrend ich am Anfang meiner Arbeitslosigkeit noch st?ndig vor dem Fernseher sa?, bin ich mometan kaum mehr zu Hause. Vorstellungsgespr?che, Weiterbildungen, Treffen mit Freunden...
Ist aber sch?ner, viel unterwegs zu sein, als eine Soap nach der anderen zu glotzen!

13.2.06 15:08, kommentieren

Opfer eines Verbrechens!

Hilfe, bin Opfer eines Verbrechens geworden! Irgendso ein supercooler Mensch hat mir das komplette Hinterrad meines Fahrrades geklaut! Na super, eigentlich wollte ich kein Einrad. Das beste ist, dass der einzige ein meiner Familie, der ein neues Hinterrad montieren k?nnte, mein Dad, gerade in ?sterreich weilt und das so ein Teil 150 Euro kostet, die ich momentan nicht habe. Wer verdammt tut so was? Was f?ngt jemand mit einem Hinterrad an? Arrrrggghhhh!

3 Kommentare 20.2.06 17:47, kommentieren