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Somethin' is goin' on right now

Einiges los hier zur Zeit. War heute zum Probearbeiten bei einer Firma, die Baumaschinen vermietet. Ich soll da ins Call-Center. Kann überhaupt nicht einschätzen, wie es gelaufen ist, ob ich den Job kriege oder nicht. Ist zwar nicht unbedingt das, was ich die nächsten 30 Jahre machen will, wäre aber immerhin ein Anfang.
Morgen geh ich ins Kloster! Nein, im Ernst, ich werde das Wochenende auf Kloster Andechs am Rande von München verbringen. Wir machen da so eine Art Orientierungswochenende. Ich war letztes Jahr schonmal da und es war echt genial. Man kommt richtig intensiv ins Nachdenken über das eigene Leben und sich selber, hat aber trotzdem einen Riesenspaß, weil einfach ganz viele nette, interessante Leute dabei sind.
Fasching hab ich gut gefeiert, Donnerstag auf dem Tanzenden Globus im deutschen Theater, Samstag Faschingsparty bei uns im Ort. Sonntag und Dienstag Straßenfasching. Sonntag war noch die Geburtstagsparty von R. Seltsame Veranstaltung
R. ist Mittelalterfreak und die meisten Leute waren in Mittelalterklamotten da. Es wurde fast nur so gesprochen und zu essen gabs ein ganzes Spanferkel. Hab mich dann doch noch rechtzeitig zur letzten S-Bahn abgeseilt, anstatt wie geplant erst am Montag mit der ersten heimzufahren.
Heute abend bin ich noch im Englischkurs und morgen fahren wir so nachmittags irgendwann los. Vorher sollte ich aber noch meine Oma besuchen, bevor die irgendwann nicht mehr weiß wie ich aussehe....
Bis nächste Woche irgendwann

Nachtrag: Hab den Job nicht bekommen, weil wieder eine mit mehr Berufserfahrung da war. Hört das nie auf?

2.3.06 14:45, kommentieren

Unter Mönchen

Wie gesagt, ich war übers Wochenende im Kloster und es war absolut genial.
Aber nochmal langsam für alle. Dieses Wochenende fand von der Kolpingjugend aus ein Seminar mit dem Namen "Roter Faden Leben" statt, und dieses Seminar war eben im Kloster Andechs am Rande von München.
Wir waren 11 Leute, von denen ich fast alle vorher schon kannte, und insgesamt ein eht netter Haufen. Vom Programm her war das Wochenende so ausgelegt, dass jeder genügend Zeit hatte, über seine eigene Situation nachzudenken und auch viele Anregungen für die Zukunft mitnehmen konnte, aber auch das Gesellige kam nicht zu kurz. Abends saßen wir alle mit dem ein oder anderen Pater bei dem ein oder anderen für Andechs so typischem Bier im Stüberl.
Insgesamt hat mich dieses Wochenende noch stärker motiviert, mich nach einem Berufswechsel in die soziale Richtung umzuschauen und wie es der Zufall so wollte, kam ich mit Ro. dem einzigen den ich nicht kannte, ins Gespräch. Der ist Seelsorger bei der Bahnhofsmission und hat mir einiges von seinem Beruf erzählt. Am Sonntag drückte er mir dann die Telefonnummer der dort zuständigen Dame in die Hand. Die hab ich heute morgen mal angerufen und morgen hab ich einen Termin mit ihr, um mich mal zu informieren und da vielleicht sogar ein Praktikum zu machen. Die Dinge kommen also ins Rollen. Bin auch immer stärker am Grübeln, vielleicht doch noch mein Abitur nachzumachen um dann einen leichteren Einstieg in den sozialen Beruf zu haben. Mal sehen, was noch so kommt

1 Kommentar 7.3.06 17:50, kommentieren

Parallelwelten

Heute war mein erster Tag als freiwillige Mitarbeiterin bei der Bahnhofsmission. Es ist absolut erstaunlich und erschreckend, wie viele Menschen es gibt, die in unserem ach so sozialen Staat durchs Raster fallen. Menschen, für die eine Tasse Tee und ein Butterbrot ein Festmahl sind. Menschen, die einen glücklich anstrahlen, nur weil man ihnen ein paar gebrauchte Schuhe schenkt. Menschen, die dankbar ausharren, nur um mal mit jemandem reden zu können. Menschen, deren Geld nicht reicht, um täglich satt zu werden. Und das nicht etwa im Kongo, oder in der 3. Welt. Nein in unserer reichen und schönen Landeshauptstadt München.
Ich war selbst erstaunt, wie wenig Mühe ich hatte, morgens um 5 aus dem Bett zu kommen. Wie viel Spaß mir diese Arbeit gemacht hat....
Mein Entschluss doch noch in die soziale Berufsrichtung zu wechseln, wächst und wird stärker.
Jetzt muss ich nur noch einen Weg finden, der für mich tragbar ist.
It's my life, it's now or never. I'm not gonna live forever. I just wanna live while I'm alive.....

2 Kommentare 10.3.06 13:37, kommentieren

Zukunftspläne

So, langsam nimmt die nähere Zukunft Formen an. Ich war gestern hier bei der FOS und hab mich angemeldet. Erstmal nur prophylaktisch, um die Frist nic ht zu verpassen, aber eigentlich will ich nur noch abklären, ob ich nicht vielleicht doch noch auf weniger umständlichem Weg in einen sozialen Beruf wechseln will.
Inzwischen hab ich auch den zweiten Dienst in der Bahnhofsmission hinter mir und es macht immer noch Spaß. Mal sehen was mich noch so alles findet im Leben.
Denn:

It's my life, it's now or never, I aint gonna live forever, I just wanna live while I'm alive....

2 Kommentare 15.3.06 13:38, kommentieren

Aufwärtstrend

War heut den ganzen Tag unterwegs. Morgens bin ich erstmal nach Freimann (Stadtteil von München) gegondelt und hab den Jürgen im Büro besucht, weil der mir evtl. einen 400-Euro-Job anbieten könnte.
Anschließend dann Freiwilligendienst bei der Bahnhofsmission. Fing gut stressig an mit einer Umsteigehilfe. Umsteigehilfe heißt, jemand der aus welchen Gründen auch immer, nicht in der Lage ist, alleine umzusteigen, meldet sich bei uns, damit wir ihm helfen. Ich helfe also einer Mutter mit Zwillingskinderwagen und zusätzlichem Kind im Rollstuhl und Gepäck, ihre Kids und ihren Kram im Zug zu verstauen. Nur leider hatte der Zug 5 Minuten Verspätung und fuhr deshalb früher ab als geplant. Und ich bin noch drin. Naja, die nächste Station war nicht weit weg und ich konnte mit der S-Bahn zurückfahren. Ich lerne immer mehr Facetten dieses Jobs kennen und es macht einfach einen Riesenspaß.
Abends bin ich dann nohc wegen einigen Formularen zu meinen Eltern gefahren, wo ich jetzt diesen Eintrag schreibe. Jetzt hab ich Hunger und mach mich deshalb auf dem schnellsten Weg nach Hause, ab zu Mailänder Schnitzel und Tomatenspagetthi! Mahlzeit!!!

1 Kommentar 23.3.06 21:30, kommentieren