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Pasta und Plastikschüsseln

Die Erste Tupperparty meines Lebens Gestern abend bei einer Arbeitskollegin meiner Freundin Christine. Ich dachte immer, dass ich sowas frühestens mache, wenn ich mehrere Kinder und den Status Hausmütterchen erreicht habe, naja. So saßen also gestern 9 Frauen zusammen, um Nudelauflauf aus der Mikrowelle zu essen und sich mit hochwertigen Kunststoff-Artikeln einzudecken. Komischerweise hat das Zeug einen echten Kaufreiz, denn ich wollte eigentlich nur eine Butterdose kaufen. Komischerweise kamen dann noch eine Saftkanne und ein Messerschleifer hinzu.
Fazit: War ganz nett, aber es gibt spannendere Arten, einen Abend zu verbringen.

2 Kommentare 3.10.06 16:03, kommentieren

Frauenleiden

Es gibt nur wenige Momente, in denen ich gerne ein Kerl wäre! Momentan ist einer davon, denn ich habe - mal wieder - eine Blasenentzündung. Nein, ich war nicht nass oder leichtbekleidet unterwegs und auch sonst ganz brav, keine Ahnung womit ich das schon wieder geschafft hab.
Weil mir mein Praktikum momentan super Spaß macht und ich davon keine Minute verpassen will, wollte ich heute morgen um halb acht zum Arzt und hatte sogar einen Termin um die Zeit. Komme also dort an und erfahre von der Sprechstundenhilfe, dass ich aufgrund unerwarteten Ansturms trotz Termin 2 Stunden warten müsste. Daraufhin tippte ich mir an die Stirn und verließ die Praxis. Werd wohl heute abend den Notdienst heimsuchen.
Hach ja, ich bin soooo froh, dass ich ein Mädchen bin!

4 Kommentare 6.10.06 15:35, kommentieren

Hochzeitsglocken, Klappe die Zweite!

Seit gestern sind zwei Freunde von mir, A. und W. also auch im kirchlichen Sinne Mann und Frau. Nettes Fest, für meinen Geschmack aber ein wenig zu sehr auf edel getrimmt und ein wenig zu überladen, aber was solls. Bin mal wieder mit C. ins Ratschen gekommen, was nur alle heiligen Zeiten vorkommt, weil wir uns so selten sehen. Da wir uns auch um halb drei Uhr morgens noch nicht ausgeratscht hatten, haben wir es uns noch bei mir mit einer Flasche Wein gemütlich gemacht, im Bett war ich dann um halb fünf (ohne C.).
Um halb neun klingelte dann schon wieder der Wecker, weil ich zwei befreundete Pärchen zu mir zum Frühstück eingeladen hatte. Wie das bei mir komischerweise immer ist nach langen Nächten, war das Aufstehen im ersten Moment zwar schwer, aber danach war ich eigentlich topfit.
Also rauf aufs Fahrrad, ab zum Bäcker, anschließend zuhause Kaffee, Tee und Kaba gekocht und ein fürstliches Frühstück gezaubert. Dass wir dann einer mehr waren als geplant, hat die Kapazität an Stühlen in meinem Haushalt überstrapaziert und M. musste auf der Wäschebox Platz nehmen, aber was solls!
Nett gefrühstückt und anschließend dann zu meinen Eltern, wo meine Nichten übers Wochenende residieren. Als die beiden die mitgebrachten Seifenblasen entdeckten war die Tante eine Heldin und die Kinder beschäftigt.
Jetzt erstmal ab nach Hause, Chaos beseitigen, ausruhen und noch ein wenig die Geheimnisse der quadratischen Ergänzung erforschen,
bis bald
Faengerin

3 Kommentare 8.10.06 15:21, kommentieren

Selbstkampf

Es ist seltsam. Ich will diese Schule machen. Unbedingt. Weiß, dass nur das mich zu meinem Ziel führt. Und trotzdem passieren Dinge, die ich aus früheren Schulzeiten nicht kannte:
Eine Stegreifaufgabe in Englisch. Ich hatte es geahnt, war gut vorbereitet, und Englisch ist aufgrund meines Berufes ja eh kein Problem für mich. Und dann? Sitze vor dem Blatt und weiß kein einziges Wort mehr! Also kurz Augen zu, tief Luft geholt, Schluck Wasser getrunken. Nichts.
Irgendwann bin ich dann auf die Idee gekommen, zuerst mal den Grammatikteil zu machen, so zum aufwärmen. Hat auch ganz gut geklappt, und mich ein bissel beruhigt. Aber die Wörter waren trotzdem größtenteils weg.
Eigenartig.
Und dann dieser plötzliche Ehrgeiz. Ich war schon immer ein Faultier. Schon als Kind. Mittelmäßig sein war meistens genug. Und jetzt? Obwohl ich bisher in jeder Arbeit über dem Durchschnitt lag (der meistens grottenschlecht war) bin ich dennoch nicht zufrieden, und das, obwohl ich ausnahmsweise mal freiwillig was tue. Sehr merkwürdig...

21.10.06 18:51, kommentieren

Frittenfee

Hab gestern einen 400-Euro-Job ausprobiert. Küchenmädchen in meiner Stammdisse. War anstrengend, aber irgendwie auch ganz lustig, obwohl man danach auf 3km-Entfernung nach Frittenfett stinkt.
Werde den Job wohl nicht bekommen, weil ich aufgrund meiner mangelnden Größe Probleme hatte, die meisten Arbeitsgeräte in der Küche zu erreichen und aufgrund der Rutschgefahr durch das Fett keine Leiter benutzen darf. Also weitersuchen. Hat irgendwer nen 400-Euro-Job für mich??

21.10.06 18:54, kommentieren